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Mykene

 

Burg in Griechenland

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►Mykenische Kultur

Erste Besiedelung

Mykene befindet sich am Inacho Tal auf einem Hügel und ist von den Bergen Agios, Helias und Zara umgeben. In der Nähe befindet sich die landwirtschaftlich wertvolle argivische Ebene. Seit der Jungsteinzeit ist die Gegend von Mykene besiedelt.

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►Achäer

Stadtgeschichte

Um 1900 v. Chr. wanderten die griechischen Achäer in diese Gegend und gründeten auf einem Hügel eine Burg. Den Höhepunkt erreichte Mykene in der Späthelladischen Epoche (1600-1100 v. Chr.). Sie war wohl die bedeutendste Stadt dieser Epoche, weshalb diese Epoche auch als mykenische Epoche bezeichnet wird. Mykene beherrschte die nahegelegene Fruchtbare Ebene und die Stadt Tiryns, welche von der Aristokratie Mykenes als Sommerresidenz und Hafen genutzt wurde. In der Spätmykenischen Zeit kamen viele Einflüsse von Kreta nach Mykene, was sich auch in der Architektur, wie beim Löwentor niederschlug. Um 1300 v. Chr. wurde die Burg mit der sogenannten Kyklopenmauer erweitert, die ihren Namen aufgrund der großen Steine hat, aus denen sie besteht. Die späteren Griechen konnten sich nicht vorstellen, dass Menschen in der Lage waren solche Steine zu bewegen. Deshalb nannten dachten sie, dass die Mauer von Kyklopen gebaut wurde. Die Burg bestand aus einer Ober- und einer Unterstadt. Um 1100 v. Chr. wurde Mykene während der Dorischen Wanderung zerstört. Danach kam Mykene im Machtbereich der Stadt Argos. 468 wurde die Außenmauer von Mykene. In der Nähe wurde eine Stadt gegründet, die jedoch kurz danach wieder verfiel.


Stadtteile

Die bekanntesten Teile Mykenes sind das "Schatzhaus des Atreus", das Löwentor, die Königsgräber und das Nordtor. 

(Bitte die roten Punkte anklicken!)

 

Wiederentdeckung

Mykene wurde ende des 19. Jh. von dem deutschen Heinrich Schliemann entdeckt.

 

©Michael Ziemann 21:18 24.04.2004